Die häufigsten Risiken unserer Ernährung
Das Thema Ernährung ist heute für viele ein wichtiges Thema geworden. Zum einen für die vielen Übergewichtigen oder auch Untergewichtigen, zum anderen für die allergiegeplagten Menschen mit Lebensmittelallergie. Dazu kommen noch alle diejenigen, die darauf hoffen, mit einer gesunden Ernährung ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.
Mir geht es da nicht anders. Ich habe mich vor über 15 Jahren dazu entschieden Vegetarier zu werden, in der Hoffnung, einen positiven Einfluss auf meine Gelenkprobleme zu nehmen. Damals war ich überrascht, dass ich in kürzester Zeit drei Kilo abgenommen habe und sich meine Geschmackswahrnehmung deutlich veränderte. Heute freue ich mich darüber, dass ich meine Getränke schon lange nicht mehr süßen muss, ich auf diese Weise diverse Lebensmittelskandale umschifft habe (Gammelfleisch, BSE, etc.) und meine Verdauung keiner besonderen Pflege mehr bedarf.
Viele Fragen mich, ob es denn nun auch gegen die Gelenkprobleme geholfen hat. Da ich aber nicht weiß, in welchem Zustand ich mich befinden würden, wenn ich weiter Fleisch gegessen hätte, kann ich das nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Statistiken sprechen aber für eine Verbesserung der Arthroseproblematik bei fleischloser Ernährung. Im Laufe der Zeit habe ich dann auch begonnen, meine Lebensmittel selber herzustellen. Zum einen mit dem Anbau von Obst und Gemüse im Garten, zum anderen durch das selber herstellen von Nahrungsmitteln, wie (Soja-)Joghurt, Brot und Müsli.
Der große Vorteil bei der Selbstversorgung, Herstellung von Lebensmittel und dem selbst Zubereiten von Essen ist, dass es erstens preisgünstiger ist und zweitens jede Menge Schadstoffe, wie z. B. Aroma- , Halbarkeits-, Farb-, Süßstoffe, Zucker oder Salz vermieden werden. Entsprechend ergab meine letzte Blutuntersuchung einen Natriumwert (Salzgehalt), der an der unteren Grenze des Normbereiches lag.
Zucker, Alkohol und Rauchen sind die schlimmsten Gifte, die wir selber unserer Gesundheit antun können. Versuche mit Ratten haben bestätigt, dass Zucker wie ein Suchtmittel wirkt. Wenn wir uns jetzt noch vor Augen halten, welche Auswirkungen diese Gifte auf unsere Gesundheit haben, ist das eine gute Motivation, diese Gifte in Zukunft zu vermeiden.
Im Folgenden fasse ich nur kurz die Auswirkungen von Zucker, Alkohol, Rauchen und Salz zusammen. Tiefere Einblicke findet Ihr bald unter „weitere Informationen“.
Zuckerkonsum:
Karies, Diabetes Typ II, Übergewicht, Gicht (Alkohol und Fleisch ebenso), Krebs (als Beschleuniger des Krebszellwachstums).
Salzkonsum:
Bluthochdruck, Schädigungen der Gefäße, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die WHO empfiehlt 5 Gramm (ca. 1 TL) pro Tag nicht zu überschreiten.
Alkoholkonsum:
Lebererkrankungen, Hirnschädigungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, neurologische und psychische Erkrankungen, Demenz, Persönlichkeitsveränderungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Impotenz, Übergewicht.
Rauchen:
Infektionskrankheiten wie Grippe oder Lungenentzündungen, viele Krebsarten, insbesondere Lungenkrebs und bösartige Tumoren im Mund- und Halsbereich.
Auf die gesundheitlichen Risiken von tierischem Eiweiß gehe ich in einem künftigen Blogbeitrag ein.
Ich möchte es Euch an dieser Stelle ersparen, auf die Nahrungsbestandteile Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate einzugehen, werde aber für Interessierte eingehender unter „weitere Informationen“ berichten.
Wer von Euch eine Ernährungsumstellung plant oder auch nur ein paar Änderungen beim Lebensmittelkonsum vornehmen will, dem möchte ich empfehlen, mit kleinen Änderungen anzufangen. Umfassende Änderungen in der Ernährung führen in den meisten Fällen dazu, dass die Umstellungen nicht langfristig durchgehalten werden. Das hat ganz viel mit unserem inneren „Schweinehund“, bzw. mit den ausgetretenen Pfaden in unserem Gehirn zu tun. Dasselbe gilt auch für Änderungen in anderen Bereichen des Lebens. Für neue Verhaltensweisen sind unsere Synapsen (Nervenenden) noch nicht entsprechend miteinander verschaltet. Dies geschieht erst wenn das neue Verhalten oft genug wiederholt wurde. Wie oft etwas wiederholt werden muss bis es zur Gewohnheit wird, da gehen die Meinungen auseinander. Von 21 Tagen bis 7 Wochen habe ich hier schon alles gelesen. Meiner Meinung nach ist das davon abhängig, in wie weit sich die neue Verhaltensweise von dem gewohnten Verhalten unterscheidet und wie groß die Motivation im Hinblick auf das gewünschte Ziel ist. Weitere Einflussfaktoren sind natürlich auch das persönliche Umfeld und die eigene Charakterstärke.
In einer der kommenden Blogbeiträge möchte ich auf die Themen Ernährungsumstellung, Fasten und Gewichtsreduktion vorbereiten. Dazu bedarf es einiger Vorabüberlegungen, denen wir uns gemeinsam nähern wollen. Meine Idee ist es, die Themen „Fasten“ und „Gewichtsreduktion“ in jeweils einen Workshop für Euch bereitzustellen.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr die Gelegenheit nutzt und meine Beiträge kommentiert.
Ich wünsche Euch eine gute Zeit, Eure Katrin



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